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Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH
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Applikationen

Nachfolgend sind einige typische Applikationen mit den verschiedenen Netzwerk Controller der netX Familie dargestellt.

 

Typisches PROFIBUS-/MPI-Slave-Interface mit DPM-Kopplung zum Host. Die Firmware ist im lokalen Flash gespeichert und nutzt das im netX 50 vorhandene RAM. Das Feldbus Interface läst sich am einfachsten aus dem IL 485 aufbauen, der neben der galvanischen Trennung auch den RS485-Treiber enthält.
Der netX 50 wickelt die gesamte Kommunikation autark ab und tauscht über das DPM nur die Nutzdaten mit dem Host aus.

 

Durch die integrierten PHYs ist die Anschaltung an Real-Time-Ethernet Systeme sehr einfach und benötigt nur noch externen Speicher. Aus Performance und Preisgründen empfiehlt sich der ein externes SDRAM. In angegeben Beispiel wird die Firmware in der Startphase vom Host über das DPM ins SDRAM geladen.

 

Mit den drei Kommunikationskanälen des netX 100 lassen sich sehr kompakte und flexible Lösungen aufbauen. Das angegebene Beispiel kombiniert Real-Time-Ethernet mit einem Feldbus. Die Firmware ist in einem seriellen EPROM gespeichert und wird beim Starten vom Bootloader in das SDRAM geladen. Am I2C-Bus ist das Security Memory angeschlossen. Im Falle eines Masterstacks muß hier ein Lizenzcode hinterlegt werden. Des weiteren können MAC-Adresse, Seriennummer und weitere Gerätedaten hier gespeichert werden.
Mit diesem Aufbau kann per Software z.B. alle Kombinationen aus PROFIBUS Master/Slave mit PROFINET Master/Slave eingestellt werden. 

 

Dieses Beispiel zeigt den einfachen Aufbau eines IO-Moduls für Ethernet/IP, EtherCAT, Powerlink, PROFINET, SERCOS III und weitere Real-Time-Ethernet Systeme.
In diesem Fall werden die Anschlüße des Dual-Port-Memorys als PIOs konfiguriert und steuern die lokalen IOs.

 

Motion Drives mittlerer Komplexität lassen sich mit einem netX 100 aufbauen. Es sind alle notwendigen Peripherieeinheiten von zweikanaligen AD-Wandler mit Sample- und Holdstufe, drei Phasen PWM mit Totzeiteinstellung und zwei Encoder Eingänge vorhanden.
Neben der Kommunikation kann die gesamte Regelung über Position, Geschwindigkeit und Strom kann durch den netX 100 ausgeführt werden. In diesem Fall wird die Rechenleistung des RISC-Controllers des vierten, nicht für  Kommunikation verfügbaren, Kanals verwendet.

Interessant ist, dass die Motion Peripherieeinheiten durch eine Kommunikations-ALU gesteuert wird die Synchronisation zwischen Real-Time-Ethernet und der Antriebsregelung nicht durch Interrupt-Latenzzeit der ARM beeinflußt wird.

 

Der netX 500 erlaubt den Aufbau HMI Terminals mit integrierter Kommunikation.
Auf dem Terminal laufen Windows CE, Linux oder der Hilscher eigene Real-Time-Kernel rcX. Allerdings stehen zur Zeit die Protkollstacks nur unter rcX zur Verfüfgung.
Die USB-Schnittstelle kann als Host oder Device betrieben werden. Als Speichermedium bietet sich eine MMC Karte am SPI-Interface oder eine Compact Flash Karte mit Anschluß am Extension Bus an. Der Touch Controller wird mit dem integrierten AD-Wandler realisiert.  


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